LEBENSLAUF


Die Gliederung – Die gebräuchlichste Form ist der so genannte tabellarische Lebenslauf, bei dem die einzelnen  Stationen in zeitlicher Reihenfolge als Tabelle dargestellt werden. Sofern nicht anders gefordert, sollten Sie stets den tabellarischen Lebenslauf verwenden. In zunehmendem Maße hat sich heutzutage der rückwärts-chronoligsche Lebenslauf durchgesetzt, bei dem die letzte Tätigkeit zuerst dargestellt wird. Das hat unter anderem den Vorteil, dass die wichtigste, zuletzt absolvierte Station beim oberflächlichen Lesen besser in Erinnerung bleibt.
Überschrieben wird der Lebenslauf mit „Lebenslauf“ oder „Curriclum Vitae“. Oben Links erscheinen Name, Anschrift und Telefonnummer. Sofern in Ihren Bewerbungsunterlagen kein Deckblatt zum Einsatz kommt, ist rechts oben das Bewerbungsfoto angebracht. Darunter strukturiert sich der Lebenslauf in die Bereiche Persönliche Daten, Berufserfahrung, Ausbildung, Bildungsweg, Zusatzqualifikationen, ggfs. Hobbys.
Der Lebenslauf sollte nicht länger sein als zwei Seiten. Benötigt man mehr Platz empfiehlt es sich, mittels einer so genannten Dritten Seite ausgewählte Abschnitte des Lebenslaufs ausführlicher zu erläutern. Den Abschluss auf der letzten Seite bilden Orts- und Datumsangaben und die Unterschrift.

Vermeiden Sie den Einheitslebenslauf. Wie beim Bewerbungsschreiben sollte auch der Lebenslauf an das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle angepasst werden. So können beispielsweise Abschnitte im Lebenslauf die zur angestrebten Position besonders gut passen breiter dargestellt werden, während weniger relevante Lebensabschnitte kürzer erscheinen. Ideal ist es, wenn Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben optimal aufeinander abgestimmt sind, indem der Lebenslauf die Quellangabe bildet, auf die im Bewerbungsschreiben Bezug genommen wird.
Lücken im Lebenslauf sollten Sie vermeiden, bzw. diese Leerphasen in irgendeiner Weise füllen. Den Personalchef oder Personalberater interessiert, ob bzw. wie Sie die fragliche Zeit genutzt haben. Versuchen Sie, diesen Phasen eine berufsorientierende Funktion zuzuschreiben (beispielsweise als Weiterqualifikation). So kann z.B. eine Aushilfstätigkeit Ihnen Qualifikationen und Kenntnisse vermittelt haben, die für die Ausübung der ausgeschriebenen Stelle hilfreich sind.
Brüche im Lebenslauf (z.B. ein abgebrochenes Studium) müssen Sie natürlich erwähnen, allerdings sollten Sie die Beschreibung dieser Lebensabschnitte mögliche knapp halten. Allgemein gilt es, negativenAspekten im Lebenslauf möglichst wenig Raum zu geben, während positive Lebens- und Berufsabschnitte ausführlicher dargestellt werden.